Die Aufstellung der Lautsprecher - hier gibt es Tipps und Ratschläge
Die Lautsprecher sollten mit dem Kopf des Hörers etwa ein gleichseitiges Dreieck bilden.
Diese Vorgehensweise hat sich bis heute als sogenanntes Stereodreieck durchgesetzt.
Eine optimale Ausrichtung ergibt sich, wenn sich der Kopf des Hörers wie in der Abbildung befindet.
Wenn der Abstand zu beiden Lautsprechern exakt gleich ist, ist die Ausrichtung schon fast perfekt.
Dies äußert sich in einer wirklich herausragenden Stereowiedergabe.
Aufstellung der Lautsprecher als Stereodreieck:
Spitzes Dreieck:
Wenn das Stereodreieck spitzer wird, bedeutet das: Die Entfernung des Hörers ist weiter von den Boxen entfernt als der Abstand zwischen den Boxen.
Dadurch bricht die hörbare Stereodurchhörbarkeit etwas auseinander.
Es hat sich gezeigt, dass das Verhältnis des Abstandes Lautsprecherbox zum Hörer höchstens 1 : 2 betragen sollte.
Am besten fährt man mit einem wirklichen 1:1 Verhältnis. Das ist dann das gleichseitge Dreieck.
Auch wenn es nicht immer platztechnisch machbar ist, sollte man dies anstreben und sich irgendwie danach richten.
Stumpfes Dreieck:
Wenn das Stereodreieck stumpfer wird, bedeutet das: Die Entfernung zwischen den Lautsprechern und Hörer ist kleiner als die Spanne zwischen
den Boxen selber.
Dadurch wird die hörbare Stereodurchhörbarkeit weiter. Die zwar verbesserte Räumlichkeit erkauft man sich mit jedoch mit dem Auseinanderdriften
des Klanges.
Was bei der Lautsprecher Aufstellung noch zu beachten ist:
Gehen Sie den Kompromiss ein und probieren es selber aus. Sie werden staunen, wie die Ausrichtung sich im Klang niederschlägt.
1.) Stereodreieck: Hörer und Lautsprecher sollen bei der Ausrichtung ein gleichseitiges Dreieck bilden. Wir geben hier allerdings keine konkreten Empfehlungen für die Längen ab.
2.) Wandabstand: Die Boxen sollten möglichst frei stehen - d. h. ein Abstand von mindestens 0,5 Metern von der Rückwand und etwa 1 Meter zur Seitenwand haben.
Die Folge sind sehr unpräzise Bässe.
Bei kleinen Boxen mit eher dünner Basswiedergabe kann eine gewisse Wandnähe Vorteile bringen. Bei ausgewachsenen Standboxen kehrt sich das Ganze aber ins Gegenteil um.
Mal wieder sind Hörversuche angesagt. Die Ortung lässt immer mehr nach je näher die Box zur Wand gebracht wird. Auch sollte man Ecken überhaupt vermeiden. Wenn, dann eher
einen aktiven Subwoofer (wie zum Beispiel bei 5.1 Systemen) in eine Ecke verfrachten.
3.) Hochtonhöhe: Die Ohrhöhe beim Sitzen sollte sich auf Höhe des Hochtöners in der Box befinden. Bei Standboxen meist kein Problem.
Man kann ein z.B. ein dickes Birke-Multiplexholz mit Füßen unterstellen sofern die Boxen nicht zu schwer sind. Im Zubehörhandel gibt es viele Möglichkeiten.
Lautsprecherboxen in kleiner Größe sind immer mit LS-Ständer zu betreiben. Gute kann man sogar mit Quarsand befüllen. LS-Ständer machen ungemein viel aus im Klang.
Auch vom Aussehen ist ein LS-Ständer technischer als irgendwo in einer Schrankwand. Ist man gezwungen die Boxen in einer Schrankwand zu betreiben sollte man die Löcher mit Büchern
füllen.
Das klingt alles sehr umständlich. Aber in der Praxis hat sich etwas bewährt:
Der Pflanzenroller.
In jeder erdenklichen Position kann man diese Ausrichtung damit nachvollziehen.
Winkeln Sie ein, probieren Sie alle mögliche (und unmöglichen) Positionen aus. Verwenden Sie rosa Rauschen oder das Rauschen eines UKW-Radios (ohne Sender). Da funktioniert es am besten.
Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß beim Probieren und können Ihnen natürlich noch mehr Hilfestellung geben. Kontaktieren Sie uns gern.
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